Jesus von Nazareth - Sieben letzte Worte


7 Fantasien für Streichquartett

von Gilgenreiner


Der Tod Jesu kann auf eine spirituelle sowie auf eine historische Art und Weise verstanden werden. Möchte man den spirituellen Sinn verstehen, wird man wohl die in der neutestamentlichen Tradition überlieferten „Sieben Worte Jesu am Kreuz“ lesen. Historisch betrachtet sind diese Worte jedoch nicht beweisbar. Niemand, der sie überliefert hat, war dabei, als Jesus sie aussprach. Jedoch zeigen sie auf, wie damals das Sterben innerhalb der Gemeinschaft des entstehenden Christentums verstanden wurde.

„SWISS CHAMBER SOLOISTS“ beauftragte den Komponisten Alfred Felder, seine eigene Sicht der sieben letzten Worte von Jesus in Musik zu setzen. Felder ist nicht der erste Komponist und wird auch nicht der letzte sein, der die sieben letzten Worte in Form von Musik zum Ausdruck bringt. Schon Josef Haydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuz“ berühren das Publikum bis heute noch zutiefst.

Das für Streichquartett komponierte, zeitgenössische Werk durchwandert die letzten Stationen Jesu und bietet fortgeschrittenen Musikerinnen und Musikern eine willkommene Abwechslung. Tonbeispiele findet man hier

 

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